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15.06.2018 | IHK Sommertreff in Gadebusch

IHK Sommertreff in Gadebusch

Zu ihrem diesjährigen Sommertreff hat die IHK zu Schwerin nach Gadebusch eingeladen.

Ingrid Schafranski, 1. Stellvertrende Bürgermeisterin der Stadt Gadebusch begrüßte die ca. 150 Gäste und stellte in ihrem Grußwort die Stadt Gadebusch vor.
"Sehr geehrte Damen und Herren,
im Namen der Stadt Gadebusch begrüße ich sie herzlich.
Mit der Entscheidung, ihren diesjährigen Sommertreff hier in Specks Scheune durchzuführen, haben sie eine gute Wahl getroffen.
Ich möchte ihnen kurz unsere Stadt vorstellen.
Gadebusch hat ca. 5600 Einwohner und unsere Stadt hat sich in den vergangen Jahrzehnten durchaus positiv entwickelt.

Die Stadtsanierung, die Maßnahmen im Straßenbau sind sichtbar vorangekommen, der Anspruch auf KITA – Plätze kann erfüllt werden und in der Stadt sind alle Schulformen vorhanden.

Die von der Stadt erschlossenen Wohngebiete sind gut ausgelastet und die 2 Wohnungsunternehmen in der Stadt bieten zudem gute Wohnbedingungen.

Ein gutes Gemeinschaftsleben wird durch die Kultur und Sportvereine, der FFW, der Kirche und den vielen ehrenamtlich Tätigen organisiert.

Gute Voraussetzungen sich durchaus wohlfühlen zu können.
Im Jahr 2017 waren 586 Gewerbebetriebe in der Stadt registriert.
Die Gewerbesteuereinnahmen liegen bei einem Hebesatz von 240 % bei durchschnittlich 12 - 14 Mio. Euro.
Das klingt viel versprechend, doch auf Grund des aktuellen Finanzausgleichsgesetztes wird die Stadt Gadebusch bei der Berechnung der Steuererträge so behandelt, als würde sie den durchschnittlichen Hebesatz des Landes MV von 396 % erheben.
Die Lücke zwischen der tatsächlichen und der gerechneten Finanzkraft steigt, auf Grund der steigenden Durchschnittshebesätze.
D.h. die Stadt ist permanent abundant und erhält keine Schlüsselzuweisungen.

Das bereitet uns große Sorgen und die Stadtvertreter stehen jährlich mit der HH Planung erneut vor der Herausforderung einen ausgeglichenen HH zu verabschieden und zugleich notwendige Investitionsmaßnahmen auf den Weg zu bringen.
Zwei unserer größten Vorhaben möchte ich kurz ansprechen.
Die Erneuerung der Turnhalle an der Heinrich Heine Schule ist längst überfällig.
Die Stadtvertreter haben sich kürzlich für einen barrierefreien Neubau der Turnhalle entschieden. Die Kosten belaufen sich hier auf ca. 3,6 Mio. Euro.

Ein weiteres Vorhaben ist die Sanierung unseres im Jahr 1573 erbaute Renaissanceschloss.

Baugeschichtlich wie kunsthistorisch ist unser Schlosses über die Stadt und Landesgrenzen hinaus von besonderer Bedeutung.

Sie haben es sicher aus der Berichterstattung erfahren, die Stadt hat das Schloss im vergangenen Jahr ersteigert und ist nun dabei es aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken.

Einige mögen sagen, es war ein Fehler dieses Millionenprojekt in Angriff zu nehmen.

Wir sollten nicht nach Fehlern sondern nach Lösungen suchen.

Und diese Lösung für die künftige Nutzung unseres Schlosses ist auf den Weg gebracht.

Dr. Schotte und Klaus Leuchtemann und Hans-Christoph Struck sind heute hier und geben als kulturelles Gewissen und als Projektbeauftragter der Stadt gerne Auskunft über unser besonderes Projekt – Zukunft Schloss Gadebusch.
Doch nun wünsche ich ihnen einen angenehmen Abend und gute Gespräche."
Bild:
Herr Eisenach;IHK, Martina und Frank Speck(Gastgeber)Ingrid Schafranski Stellv. Bürgermeisterin










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