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16.02.2018 | Dietrich Monstadt, MdB: Dauerhafter Betrieb der Tafeln in Gadebusch und Rehna muss gesichert werden

Dietrich Monstadt, MdB: Dauerhafter Betrieb der Tafeln in Gadebusch und Rehna muss gesichert werden

„Die jetzt gefundene Lösung sichert den Betrieb der Tafeln zwar in den kommenden sechs Monaten, ist aber keine Dauerlösung.“

Das sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Dietrich Monstadt nach einem Gespräch mit dem Betreiber der Tafeln in der Region. Der Landkreis Nordwestmecklenburg und das zuständige Jobcenter verständigten sich gestern auf die befristete Weiterführung der Tafeln in Gadebusch und Rehna.

„Angesichts steigender Zahlen bedürftiger Menschen muss nicht nur die Lebensmittelverteilung gesichert sein, sondern vor allem auch die Mittagsversorgung
für betroffene Kinder,“ so Monstadt nach dem Gespräch mit Peter Grosch von der Diakonie
M-V. Rund 3.500 Erwachsene sowie etwa 80 Kinder der Region werden derzeit von der Tafel versorgt.

Der Erhalt der beiden Standorte in Gadebusch und Rehna ist ab April 2018 gefährdet, weil eine weitere Bezahlung der Ein-Euro-Jobber, die die Ausgaben sicherstellen, durch das zuständige Jobcenter nicht gewährleistet werden konnte. Grund dafür sind geringere Zuweisungen der Bundesagentur an die regionalen Jobcenter.

„Das Jobcenter und damit die zuständige Arbeitsagentur müssen entscheiden, welche Förderprojekte künftig Priorität haben,“ erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete weiter.
Er kündigte an, noch einmal mit der Agentur über den Bestand der Tafeln sprechen zu wollen.

Bundesweit gibt es inzwischen 1000 Tafeln für bedürftige Menschen – Tendenz steigend.

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